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Stahltabelle der Messerstähle

Eine Einführung in die Welt des Stahls - rostfrei oder nicht

Zum Verständnis von Stahl gehört ein gewisses Grundwissen und eine der wichtigsten Fakten ist: Stahl besteht zu 95% aus Eisen (chem. Zeichen FE). Daher ist jeder Stahl von Haus aus rostend. Dies ist kein "böses" Merkmal, sondern kann durchaus Sinn machen, wie wir weiter unten erklären werden. Um einen rostenden Stahl in einen rostfreien Stahl zu Verwandeln, ist die Zugabe von korrosionsverhindernten Materialien nötig. Dies kann durch eine Oberflächenbeschichtung erfolgen oder durch Beigabe von Chrom, Molybdän, Wolfram usw. (siehe Stahltabelle). 

Das Problem von rostfreiem Stahl

Um Stahl rostfrei zu bekommen muß man mind. 12% Chrom beifügen, genau genommen etwas knapp unter 12 %. Der Stahl wird nun rostfrei und leider hierdurch auch weicher. Dieser Verlust an Härte ist der Knackpunkt von rostfreien Stählen. Die Beigabe von korrosionsverhindernten Materialien lässt die Härte nach unten gehen. Einfach ausgedrück: Je mehr man beigibt, desto weicher wird der Stahl.
Dies ist bei Messerklingen ja genau nicht gewünscht. Die Klinge soll hart und scharf sein. 

Es gibt vier verschiedene rostfreie Stähle

  1. Der ferritische rostfreie Stahl, dem man eigendlich nur Chrom beigibt. Dieser Stahl weist in der Regel einen Chromgehalt von 12-25% auf. Die Härte ist um die 55-58 Rockwell.
  2. Der martensitische rostfreie Stahl, dem zusätzlich Kohlenstoff (bis zu 0,6%) zugefügt wird. Hier erreicht man Härten bis zu 60 Rockwell.
  3. Der austentische rostfreie Stahl, der einen ausgeprägten Anteil an Nickel aufweist, jedoch leider nicht so hohe Härten erreicht.
  4. Die ausscheidungshärtenden Stähle, dennen Aluminium oder Kupfer usw. zugesetzt werden. Dieser Stahl ist für die Messerindustrie nicht erwähnenswert, da nur Härten von max. 49 HRC erreicht werden.

Zusammengefasst sind nur die beiden ersten Stähle wirklich interessant.

 

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Stahltabelle der Messerstähle

Eine Einführung in die Welt des Stahls - rostfrei oder nicht

Zum Verständnis von Stahl gehört ein gewisses Grundwissen und eine der wichtigsten Fakten ist: Stahl besteht zu 95% aus Eisen (chem. Zeichen FE). Daher ist jeder Stahl von Haus aus rostend. Dies ist kein "böses" Merkmal, sondern kann durchaus Sinn machen, wie wir weiter unten erklären werden. Um einen rostenden Stahl in einen rostfreien Stahl zu Verwandeln, ist die Zugabe von korrosionsverhindernten Materialien nötig. Dies kann durch eine Oberflächenbeschichtung erfolgen oder durch Beigabe von Chrom, Molybdän, Wolfram usw. (siehe Stahltabelle). 

Das Problem von rostfreiem Stahl

Um Stahl rostfrei zu bekommen muß man mind. 12% Chrom beifügen, genau genommen etwas knapp unter 12 %. Der Stahl wird nun rostfrei und leider hierdurch auch weicher. Dieser Verlust an Härte ist der Knackpunkt von rostfreien Stählen. Die Beigabe von korrosionsverhindernten Materialien lässt die Härte nach unten gehen. Einfach ausgedrück: Je mehr man beigibt, desto weicher wird der Stahl.
Dies ist bei Messerklingen ja genau nicht gewünscht. Die Klinge soll hart und scharf sein. 

Es gibt vier verschiedene rostfreie Stähle

  1. Der ferritische rostfreie Stahl, dem man eigendlich nur Chrom beigibt. Dieser Stahl weist in der Regel einen Chromgehalt von 12-25% auf. Die Härte ist um die 55-58 Rockwell.
  2. Der martensitische rostfreie Stahl, dem zusätzlich Kohlenstoff (bis zu 0,6%) zugefügt wird. Hier erreicht man Härten bis zu 60 Rockwell.
  3. Der austentische rostfreie Stahl, der einen ausgeprägten Anteil an Nickel aufweist, jedoch leider nicht so hohe Härten erreicht.
  4. Die ausscheidungshärtenden Stähle, dennen Aluminium oder Kupfer usw. zugesetzt werden. Dieser Stahl ist für die Messerindustrie nicht erwähnenswert, da nur Härten von max. 49 HRC erreicht werden.

Zusammengefasst sind nur die beiden ersten Stähle wirklich interessant.

 

Diese Stahltabelle beinhaltet rostfreie Stähle die bei der Produktion von Messern eine Rolle spielen.
Stahltabelle der nicht rostfreien Stähle der Messerproduktion.